Der Fall Dell
Der Fall Dell war letzte Woche in Straßburg ein starkes Thema. Diesbezüglich haben die sozialdemokratischen Europaabgeordneten die EU-Kommission aufgefordert, die EU-Gelder besser zu verwalten. Der Fall Dell darf sich nicht wiederholen! Was war geschehen:
Dell schloss sein Werk in Irland und entließ 2840 Arbeiter und Zulieferer. Dann verlagerte das Unternehmen mit Hilfe von Beihilfen von der polnischen Regierung, die von der EU-Kommission genehmigt wurden, seine Produktion nach Polen. Was für uns soviel bedeutet wie, dass die Europäische Kommission sich nicht koordinierte, denn es ist nicht verständlich, dass Dell ein Werk schließt und sich darauf verlässt, dass den Arbeitern, die ihre Jobs verlieren, mit EU-Geldern geholfen wird, und dann mit Subventionen aus EU Mitteln ein anderes Werk in einem anderen Mitgliedsstaat eröffnen. Die Optik ist wirklich nicht schön, denn es scheint, dass EU Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt werden und das noch unterstützt mit EU-Mitteln. Das EU-Konjunkturprogramm verpflichtet die EU-Institutionen, Arbeitsplätze zu erhalten, wo immer dies möglich ist. Hier ist die EU-Kommission gefordert solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden!!
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